Online-Kurs erstellen und verkaufen
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Online-Kurs erstellen und verkaufen - Das musst du beachten

Der Entschluss steht fest, du möchtest einen Online-Kurs erstellen. Gratulation, der erste Schritt ist getan. Diese Entscheidung kommt jedoch Hand in Hand mit vielen kleinen und größeren Entschlussfindungen, die dir auf dem Weg zum erfolgreichen Online-Kurs begegnen werden.

Online-Kurs erstellen und verkaufen – Am Anfang steht eine Idee, dann brauchst du ein spezifisches Thema, musst dich für die verwendeten Medien entscheiden. Musst dir darüber klar werden, wo und wie du den Kurs veröffentlichen möchtest. LMS und wenn ja, welches? Wie hoch soll der Preis sein, und so weiter.

Du siehst, zu Beginn gibt es vieles zu bedenken, aber es lohnt sich, E-Learning ist extrem im Wachsen.

„In 1 Stunde zum eigenen Online-Kurs“ im Netz wimmelt es von solchen Versprechen. An diesem Punkt muss ich dich enttäuschen und dir die Illusion nehmen – ein guter Online-Kurs entsteht nicht innerhalb weniger Stunden. Einen Online-Kurs zu erstellen, bedeutet harte Arbeit. Warum sich der Aufwand trotzdem lohnt und was du beim Erstellen von Online-Kursen beachten solltest, zeige ich dir im folgenden Beitrag.

Warum du einen Online-Kurs erstellen solltest – 4 unschlagbare Gründe

Online-Kurse erstellen und vermarkten
Online-Angebote erstellen und vermarkten

Zunächst möchte ich alle etwaigen Zweifel ausräumen und dir aufzeigen, warum es eine gute Idee ist, einen Online-Kurs zu machen. Doch dazu müssen wir das Grundlegende klären. Was ist eigentlich ein Online-Kurs?

Was genau ist ein Online-Kurs?

Kurs stammt vom lateinischen Begriff cursus, welcher wiederum vom Verb currere, zu Deutsch laufen, abgeleitet ist. Im übertragenen Sinn kann wohl gesagt werden, in einem Kurs laufen oder fließen Informationen stetig zu den Teilnehmern und sie gelangen über einen gewissen Zeitraum hinweg zu einem höheren Wissensstand, welcher meist am Ende durch ein Zertifikat, Zeugnis oder Urkunde bestätigt wird.

Heute werden Kurse mehr und mehr online angeboten. Die Kursinhalte werden dabei über das Internet, mittels verschiedener Medien (Audiodateien, Videos, interaktiven Programmen, E-Books usw.) vermittelt. Näheres erfährst du im Blogbeitrag – Was ist ein Online-Kurs? Ich erkläre wie Online-Kurse funktionieren

1. Du erreichst mehr Menschen

Während du mit 1:1 Coachings oder Seminaren nur einer ausgewählten Anzahl an Unternehmen und Personen weiterhelfen kannst, ermöglicht dir ein Online-Kurs den Zugang zu gleichzeitig Hunderten von Menschen.

2. Passives Einkommen

Als Vortragender von Workshops und Seminaren bist du, wenn es gut läuft, irgendwann an dem Punkt angelangt, an dem man seine Zeit nicht weiter verkaufen kann, weil diese nun mal limitiert ist. Spätestens wenn diese Grenze erreicht ist, können Web-Seminare ein guter Weg sein, weitere Einnahmen zu generieren.

Da Online-Kurse unbegrenzt verwendet werden können, sind auch dem Einkommen hier (theoretisch) keine Grenzen gesetzt. Nach anfänglicher, intensiver Arbeit lässt sich ein Online-Kurs, praktisch unendlich viele Male verkaufen und gibt dir ein praktisches, passives Einkommen.

Online-Kurse können zu deiner Geldeinnahmequelle Nummer 1 werden, durch passives Einkommen.

3. Mehr Unabhängigkeit 

Online-Kurse lassen sich nicht nur von überall und jederzeit belegen und anschauen, ebenso verhält es sich bei der Erstellung. Ob du dein Tutorial im Büro in Hamburg, oder in einem Bungalow in der Toskana machst, spielt letztlich keine Rolle.

4. Mehrwert für deine Kunden

Nicht nur du, sondern auch deine Kunden profitieren von den Vorteilen, die Online-Kurse mit sich bringen. Deine Zuhörer können beispielsweise zeitlich und örtlich flexibel dein Wissen konsumieren.

Bin ich gut genug? Zweifel sind keine hilfreichen Wegbegleiter

Habe ich genug Wissen, um einen Online-Kurs zu erstellen? Kann ich das überhaupt?
Habe ich genug Wissen, um einen Online-Kurs zu erstellen?

Du möchtest einen Online-Kurs erstellen, bist aber nicht sicher, ob du auf deinem Gebiet genug Wissen hast, um dieses in einem Kurs zu vermitteln und letztlich zu verkaufen? Glückwunsch, eine gute Portion Selbstreflexion bringt dich bereits einen großen Schritt weiter in Richtung eines guten Online-Kurses. Würde jeder da draußen so denken, blieben uns viele sinnbefreite Workshops erspart.

Doch lass dich von diesen Gedanken nicht von deinem Plan abhalten, sondern versuche dich und dein Wissen richtig einzuschätzen.

Wo ordnest du dich selbst derzeit ein?

  • Spezialist: Du bist absoluter Spezialist auf deinem Gebiet.
  • Der Aufsteiger: Du hast ein sehr umfangreiches Wissen, oder hast gerade ein neues Thema erarbeitet und möchtest dieses Wissen nun teilen.
  • Der Anfänger: Du bist am Anfang und befindest dich selbst noch im Lernprozess.


Basierend auf dieser Ausgangslage, kannst du nun deinen Online-Kurs erstellen und auf die passende Zielgruppe ausrichten.

Der Kurs-Profi ist verwirrt
Du kannst auch als Anfänger einen Kurs schreiben.
Bezeichne dich dann aber nicht als Profi.
  • Der Experte: Hier ist klar, du möchtest Menschen ansprechen, die selbst umfangreiches Wissen haben und dieses vertiefen möchten. Du kannst und solltest deinen Status nutzen und hochspezifische Kurse anbieten, denn nur wenige können das. Anfängerkurse kannst du getrost den anderen überlassen. 
  • Der Aufsteiger: Du hast gerade ein neues Thema erlernt oder für dich entdeckt? Nun möchtest du diese Erfahrung mit anderen teilen und sie bei der Erarbeitung unterstützen. Super. Mach das. Dir hat die Erarbeitung viel Zeit und Nerven gekostet, mit deiner Anleitung kannst du es anderen erleichtern.
  • Der Anfänger: Du lernst selbst noch? Klasse, dann bist du gerade voll in der Materie und sehr motiviert. Ein weiterer Vorteil, du weißt um die Schwierigkeiten, die Neulingen begegnen. In deinem Kurs kannst du Anfänger durch den Lernprozess führen und Infos und Tipps aus deinen Erfahrungen geben. Achte darauf, dass du dich und dein Wissen nicht überschätzt, sondern bleib bei einfachen Themen, auch diese werden gefragt sein, keine Sorge. Jeder muss mal anfangen und an die richtest du deinen Kurs.

Du musst nicht zwingend ein Experte sein, um einen guten Online-Kurs zu erstellen, du musst lediglich die Inhalte an dein Wissen anpassen und die richtigen Menschen ansprechen.

Nun, da der Entschluss gefasst ist, geht es an die Umsetzung. Ich verrate dir, worauf du bereits vor dem Erstellen deines Kurses achten solltest. Denn Planung ist auch hier die halbe Miete.

Wie viel kann ich mit einem Online Kurs verdienen?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Rein theoretisch sind hier keine Grenzen nach oben gesetzt, da sich ein Online-Kurs, einmal erstellt, unbegrenzt verbreiten lässt. Es gibt genügend Menschen, die durch Online-Kurse fünf- oder sogar sechsstellige Beträge verdienen. Bis man dorthin kommt, ist es aber meist ein langer Weg und es muss erst mal ein erfolgreicher Kurs erstellt werden.

Erfolgreiche Online-Kurse erstellen – darauf musst du bereits im Vorfeld achten

Ein beträchtlicher Anteil an dem Erfolg deines Trainings wird die Vorbereitung haben. Lass dich nicht von der Euphorie übermannen und schmeiß dich nicht Hals über Kopf in die Produktion des Lehrgangs. Um den Kurs letztlich erfolgreich zu machen, solltest du folgende Tipps beachten: 

Tipp 1: Sattle das Pferd nicht von hinten auf!

Was hat ein Online-Kurs mit Pferden zu tun? Nichts, aber als Autor schreibst du dein Buch auch nicht komplett fertig und schickst es dann dem Verlag. Ebenso wenig, solltest du deinen Online-Kurs fertigstellen, und erst dann mit den Marketing- und Vermarktungsschritten beginnen. Immerhin möchtest du, dass deine harte Arbeit auch Früchte trägt und der Sinn des Kurses ist es, ihn letztlich zu verkaufen.

Bist du nicht bereits eine Bekanntheit auf deinem Gebiet, brauchst du Folgendes für eine erfolgversprechende Vermarktung deines Online-Kurses:

  • Reichweite durch Social-Media
  • E-Maillisten von bestehenden Kunden aus Offline-Arbeit
  • Starte mit kurzen Videos auf einem YouTube Kanal 
  • Mach einen Podcast zum Thema
  • Beginne mit kostenlosen online Beratungen oder biete Webinare an
  • Hole dir Anregungen aus einschlägigen Facebook-Gruppen
  • Erstelle E-Books mit nützlichen Listen oder Tipps

Das sind nur einige Möglichkeiten, wie du dich auf die Vermarktung deines Online-Kurses vorbereiten kannst. Als Newcomer solltest du in der Vorbereitungsphase zunächst kostenlose Inhalte anbieten. Dadurch bekommst du Erfahrung, deine Kunden lernen dich kennen und du kannst nebenbei kräftig E-Mail-Adressen sammeln. Stichwort Lead-Magnet! Außerdem lässt sich später auf diesen Inhalten aufbauen und ein großer Kurs ausarbeiten.

Tipp 2 : Für wen machst du den Kurs? – Die Zielgruppe

Noch bevor du dir den Inhalt des Kurses überlegst, sollte deine Zielgruppe klar definiert sein. Für wen möchtest du einen Kurs erstellen? Orientiere die Inhalte an deiner Zielgruppe. 

Sind deine Zielgruppe Schüler der Unterstufe oder Studenten der Universität. Der Inhalt und auch der Aufbau werden sich jeweils unterscheiden müssen. Soll sich der Kurs an Anfänger im Bereich richten, die erste Grundkenntnisse erlernen möchten, oder möchtest du einen Aufbaukurs machen? 
Die Zielgruppe wird sich stark an deinem eigenen Wissenstand und deiner Erfahrung orientieren. Natürlich kannst du auch als Schüler absoluter Experte in deinem Gebiet sein und dein Kurs auch für Doktoranden geeignet sein, aber hier ist eine gute Selbsteinschätzung gefragt, wie wir bereits weiter oben besprochen haben.

Breite Zielgruppe, aber große Konkurrenz. Sei vorsichtig dabei, dir deine Zielgruppe danach zu wählen, welche die Größte ist, denn hier gibt es nicht nur mehr Interessierte, es wird auch ebenso viel Konkurrenz geben. Ist es dir möglich, dann entscheide dich für eine spezialisierte Zielgruppe. Die Vermarktung wird dir später bei einer klar definierten Zielgruppe leichter fallen.

Tipp 3 : Content ist noch immer King

Der Inhalt. Absolutes Hauptaugenmerk sollte natürlich dem Inhalt gewidmet werden. Doch Achtung: Lass dich hier nicht von deinen persönlichen Vorlieben leiten. Deine Zielgruppe entscheidet hier. 

Wichtig beim Inhalt deines Kurses ist es, den Zuhörern Mehrwert zu bieten. Vermeide leere Inhalte.Doch was bringt deinen Kunden Mehrwert? Du hast eine Idee?

Aber vermuten ist hier nicht genug, du musst WISSEN, was deine Zielgruppe lernen möchte.

So findest du es heraus: 

  • Einschlägige Foren, Chats und Facebook-Gruppen können hier sehr aufschlussreich sein. 
  • YouTube Kanäle und ein Blick auf die Angebote am Markt lohnen sich.
  • Umfragen unter deinen bestehenden Kunden oder in sozialen Medien
  • Erfahrung aus Offline-Vorträgen, Workshops oder Seminaren
  • Kollegen.

Tipp 4 : Was macht dich besser als andere Online-Kursanbieter?

Beweise deinen Expertenstatus. Überzeuge die Menschen davon, warum sie gerade dir zuhören und Glauben schenken sollen.

Arbeite an deiner online und offline Reputation und bringe die Menschen dazu, sich an dich zu wenden und dir als Experte zu vertrauen. Um mit einem kostenintensiven Online-Kurs erfolgreich zu sein, wirst du nicht darum herumkommen, zunächst mit kostenlosen Inhalten zu beginnen.

Tipp 5: Spezialist statt Generalist

Such dir ein ganz spezifisches Thema. Mach nicht den Fehler und versuche all dein Wissen in einen Kurs zu packen. Überlade den Kurs nicht mit Inhalt, sondern biete die Lösung für eine konkrete Frage oder Problem. Zum einen kannst du so den Inhalt besser strukturieren und dein Tutorial bleibt übersichtlich, zum anderen lässt sich ein spezifisches Thema besser vermarkten. 

Tipp 6: Audio, Video oder Text – wähle das richtige Format

Nachdem der Inhalt steht, musst du dir spätestens jetzt Gedanken darüber machen, in welcher Form du deinen Kurs anbieten möchtest. Hauptsächlich werden Online-Kurse in Video Format angeboten, das bedeutet aber nicht automatisch, dass es auch für dich die beste Wahl ist.

Überlege dir eine Kombination aus verschiedenen Formaten, um den Kursinhalt bestmöglich rüber zu bringen und den Kurs spannend und abwechslungsreich zu gestalten.

Du wirst sehen, gründliche Arbeit vor dem Erstellen deines Online-Kurses lohnt sich.

Die Produktion – wie erstellt man einen guten Online-Kurs

Die Vorbereitungen sind getroffen, du fühlst dich bereit deinen Online-Kurs zu erstellen. Doch wo anfangen? Ich gebe dir einen kurzen Überblick. 

Format

Hast du dich für das Format deines Kurses entschieden, bleibt noch die Frage der genauen Umsetzung. Gerade bei Videos gibt es unterschiedliche Möglichkeiten den Inhalt zu vermitteln. Denn Video ist nicht gleich Video.

  • Talking Head: Hier musst du vor die Kamera und zu den Zuhörern sprechen, als säßen sie vor dir. Ist nichts für Kamerascheue, aber dafür bildet das Vertrauen und Kundenbindung. (Eignet sich besonders als kurzer Teaser oder Einleitungsvideo um dich vorzustellen)
  • Tutorial/Erklärvideo: Bildschirmaufnahme während du die Schritte erklärst. Ist besonders effektiv bei Computer-/Online-Themen.
  • Präsentationen: Du spielst eine Präsentation (zum Beispiel PowerPoint) und erklärst die einzelnen Folien.
  • Webinare: Hier sind Dozent und Kursteilnehmer in einem virtuellen Raum (Klassenzimmer) zeitgleich anwesend und es besteht die Möglichkeit der Interaktion zwischen den Anwesenden.
  • Coaching 1:1 via online Telefonie eignet sich besonders als Upgrade zu bestehenden Kursen.

Überlege dir eine Möglichkeit, verschiedene Kursformen zu kombinieren und Videos mit Texten und sogar Audiodateien zu ergänzen.

Skript

Wie bei einem Film brauchst du auch für deinen Kurs ein genaues Drehbuch. Strukturiere die Inhalte und bringe sie in eine sinnvolle Reihenfolge. Arbeite die Inhalte aus und schreibe am besten ein Skript.

Erstellung und Veröffentlichung

Für die Veröffentlichung deines Online-Kurses benötigst du nun einen virtuellen Platz, von dem aus deine Kunden Zugriff auf deine Kursinhalte bekommen. Online-Kursplattformen stellen diesen Ort bereit.

Online-Kursplattformen – ohne geht’s nur selten

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Damit du deinen Kurs ohne Plattform wie Udemy und Co. erfolgreich vermarktest, brauchst du schon eine gewaltige Reichweite und enorm viel Traffic auf deiner Seite. Das gelingt nur sehr wenigen und setzt eine hohe Grundbekanntheit in deiner Branche voraus.

Gehörst du zu der Mehrzahl an Kursdozenten, die keine tausenden Besucher auf ihrer Website haben, wird die Anmeldung auf einer der vielen Onlineplattformen sinnvoll für dich sein. 

Es gib jedoch viele solcher Plattformen und es werden täglich mehr. Viele möchten auf den Zug Online-Kurse aufsteigen. Hier den Überblick nicht zu verlieren ist schwer.

So findest du die richte Plattform für deinen Kurs

LearnDash WordPress Plugin
Beliebtestes WordPress LMS LearnDash

Es gibt inzwischen viele Anbieter in diesem Bereich. Ich stelle dir 5 der besten All-in-One Lösungen für Neulinge kurz vor, wo du deinen Online-Kurs erstellen kannst:

  1. Udemy
    Udemy ist mit über 30 Mio. Nutzern die größte Kursplattform der Welt. Doch hier hast du nicht nur einen riesigen Kundenstamm, sondern auch eine gewaltige Konkurrenz. 100.000 Kurse sind derzeit auf Udemy online und es werden täglich mehr. Das dadurch verursachte Preisdumping wird dir langfristig kein geregeltes Einkommen ermöglichen, aber um die ersten Erfahrungen zu sammeln, ist Udemy sehr gut geeignet.
  2. Elopage
    Elopage bietet mehr Möglichkeiten der Selbstvermarktung. Beispielsweise einer eigenen Landingpage. Der monatliche Beitrag bei Elopage ist erschwinglich, dafür bekommst du eine innovative Lernplattform mit gutem Support und vielen Bezahlmöglichkeiten. Die Einrichtung ist einfach und gut erklärt. Elopage eignet sich hervorragend für Neulinge au diesem Gebiet.
  3. Coachy
    Coachy ist eine innovative All-in-one Lösung für Online-Kursanbieter, diese Plattform kommt dem Modell der eigenen Website schon sehr nahe. Die Personalisierungsmöglichkeiten sind um einiges besser als bei Elopage, dafür sind auch die Kosten etwas höher. Ein eigenes Branding, Chat- und Conversion-Tool und noch weitere Features inklusive.
  4. LearnDash
    Einfaches Erstellen und Verkaufen von Kursen mit WordPress. Bereitstellen von Quizzen, Verleihen von Zertifikaten, Verwalten von Benutzern, Herunterladen von Berichten. Mit LearnDash hast du Zugang zu den neuesten Trends der E-Learning-Branche, um robuste Lernerfahrungen zu erstellen.
  5. Easy LMS
    Diese Plattform eignet sich sehr gut für Schulungen und Zertifizierungen. Mit Easy LMS lassen sich Trainingskurse erstellen und interaktive Features wie Quizze machen die Schulungen spannender und geben gute Kontrolle und Einblick in die Lernfortschritte. Diese Tools eignen sich besonders für die Weiterbildung von Teams in Unternehmen.

Die Vermarktung – so bringst du deinen Kurs unter die Leute

Dein Kurs ist endlich fertiggestellt. Du blickst stolz auf dein Schaffen und fragst dich nun, wie du den Kurs am besten unter möglichst viele Leute bringst. Denn dein Kurs kann noch so hervorragend sein, wenn niemand davon weiß, wird er nicht gekauft. Offene Kursplattformen wie Udemy und Co. haben den Vorteil, dass sie für jedermann zugänglich sind und sich somit bereits viele potenzielle Kunden auf dieser Plattform tummeln. Der Nachteil dieser Open Source LMS Plattformen ist die große Konkurrenz. Die eingeschränkten Möglichkeiten der Selbstvermarktung führen dazu, dass oft letztendlich einfach der niedrigste Preis gekauft wird. Zu vergleichen ist diese Situation mit Onlinehändlern und Amazon.

Eine offene Kursplattform ist für Neulinge eine gute Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln und die ersten Kurse zu veröffentlichen. Langfristig solltest du dich jedoch von diesen Plattformen abnabeln und unabhängig machen. Verschiedene Vermarktungskanäle können auch sehr gut parallel zueinander funktionieren und sich gegenseitig ergänzen.

Wie du deinen Online Kurs bekannt machst und erfolgreich verkaufst

Hier schließt sich der Kreis denn es zeigt sich nun, wie gründlich deine Vorarbeit war.

Möchtest du dich nicht immer auf Lernplattformen verlassen, sondern langsam deinen privaten Vertrieb über deine Website aufbauen, dann brauchst du eine Marketingstrategie.

Vermarktungsmöglichkeiten für deinen Kurs:

  • Hast du einen Kundenstamm und eine E-Mailliste dann ist E-Mailmarketing sehr effektiv. Diese Leute kennen dich bereits, hatten mit dir zu tun und freuen sich womöglich über einen Kurs von dir. 
  • Bezahlte Werbung (Facebook, Google etc.) 
  • Gastartikel in Onlinemagazinen und einschlägigen Blogs
  • Social Media/eigene Website (hoher Traffic notwendig)
  • Online-Kurs-Plattformen

Fazit

Einen eigenen Online-Kurs zu erstellen bedarf einiges an Arbeit und Zeit, der Aufwand lohnt sich jedoch, denn richtig aufgezogen können dir Online-Schulungen zu einem langfristigen, passiven Einkommen verhelfen.

Die Illusion, von deinem ersten Lehrgang reich zu werden, solltest du überdenken, aber mit dem richtigen Konzept und Engagement kannst du mit Online-Kursen durchaus erfolgreich sein.

Wann wirst du deinen ersten Online-Kurs erstellen?

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