Was ist E-Learning?
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Was ist E-Learning? Erfolgreich im Internet weiterbilden

E-Learning ist auf dem Vormarsch. Die noch immer rasant steigende Digitalisierung macht auch vor unserem Bildungssystem und der Art und Weise wie wir lernen nicht halt.

Elektronisch unterstütztes Lernen ist nicht erst seit dem Corona Lockdown ein großes Thema, die vergangenen Monate wirkten in diesem Gebiet jedoch wie ein Schleudersitz in Richtung Zukunft.

Elektronisch unterstütztes Lernen, oder kurz E-Learning, ist die Bezeichnung für die Gesamtheit der Lern- und Lehrprozesse, die mit Unterstützung von modernen Informations- und Kommunikationstechnologien angewandt wird. Einfach ausgedrückt, das Lernen mithilfe von elektronischen Mitteln.

Es mag zwar für viele noch immer futuristisch klingen, aber ich behaupte, jeder von uns hat auf irgendeine Weise bereits elektronisch gestütztes Lernen betrieben. Ich erkläre dir in diesem Artikel wie du E-Learning möglichst effektiv für dich nutzen kannst.

Was ist E-Learning?

Was ist E-Learning? Fragt sich eine Frau vor dem Notebook
Was ist E-Learning? Fragt sich eine Frau vor dem Notebook

Für E-Learning gibt es bisher keine feste Definition. Viel mehr verschwimmen die Konturen mit zunehmenden Möglichkeiten mehr und mehr. Einen Konsens, oder besser gesagt vier, gibt es jedoch bei jeder Form des E-Learnings:

  1. Interaktivität: Lernmaterialien erlauben gewisse Eingriffs- und Steuerungsmöglichkeiten, die je nach angewandter Technologie und Medium mehr oder weniger ausgeprägt ausfallen können. (Vom Vor -und Zurückspulen eines Videos bis hin zur komplexen Lernsoftware.) Interaktivität steigert nachweislich den Lernerfolg, denn wer Gelerntes selbst anwendet, behält das Wissen besser und vor allem länger.
  2. Multicodalität: Die Darbietungsart der vermittelten Informationen ist vielfältig. Text, Bild und Ton werden genutzt und beliebig miteinander kombiniert. So kann E-Learning interessanter und abwechslungsreicher gestaltet werden.
  3. Multimedialität: Verschiedene digitale Medien werden verwendet (E-Book, Videos, Apps, Software, interaktive Lernprogramme, E-Lectures, Podcasts/Audiodateien). Je nach Programm und Lernziel kann hier zwischen den am besten geeigneten Methoden gewählt werden.
  4. Multimodalität: Wissen und Informationen werden auf unterschiedliche Art und Weise vermittelt. (audiovisuell, rein-visuell oder als reine Audio-Lernform, anwendbar in Form von interaktiven Aufgaben)

Ich hatte behauptet, dass jeder bereits mit E-Learning in Kontakt war, somit elektronisch unterstützt gelernt hat. Das glaubst du nicht? Bedenke Folgendes. Wir alle beschaffen uns tagtäglich Informationen aus dem Web; suchen nach Begriffen, schauen Tutorials auf YouTube, lesen Artikel und Studien online und bilden uns somit fort – das alles ist E-Learning.

Die Entwicklung

LernPlattform Udemy
Plattform mit tausenden Kursen

Ich gehe nun noch einen Schritt weiter und sage dir, dass auch deine Eltern oder sogar Großeltern garantiert bereits mit E-Learning gearbeitet haben, denn auch sie haben elektronisch unterstützt gelernt. Auch wenn der Begriff E-Learning heute vorwiegend für Lernen und Lehren mittels Onlinemedien, demnach über das Internet, verwendet wird, liegen die Ursprünge des Wissens-Aneignens mit elektronischen Geräten viel früher und der Begriff reicht weit darüber hinaus. Stichwort: Taschenrechner. Ja auch das Rechnen mit diesem kleinen Computer ist bereits E-Learning. Denn genau genommen versteht man unter E-Learning jedes Lernen und Lehren, mit jeglicher elektronischer Hilfsmittel. Das können Web-Based-Trainings ebenso sein, wie ein Schulungsvideo auf DVD.

Ich möchte mich in diesem Artikel jedoch auf die moderne Spezifikation des E-Learnings beziehen – dem computer- und netzbasiertem Lehren und Lernen.

Als in den 90er Jahren Computer das Internet schnellen Schrittes Einzug in unser tägliches Leben genommen hatten, sind auch immer wieder Formen des medienbasierten Lernens aufgeblitzt. Wirklicher Erfolg wollte sich jedoch lange nicht einstellen. Zu groß war die Skepsis, zu gering das Vertrauen.

Ich lerne WO ich will, WANN ich will und WIE ich will.“

Werbeslogan, Fernlehrinstitut Humboldt

Der österreichische Vorreiter auf diesem Gebiet, das bekannte Fernlehrinstitut mit dem allseits bekannten Werbeslogan, wurde lange Zeit als unseriös belächelt. Matura ohne Präsenzunterricht? Das war noch zu Beginn dieses Jahrtausends für die meisten unvorstellbar.

Die Gesellschaft und die Technik waren um die Jahrtausendwende noch nicht bereit für das digitalisierte Lernen. Unnötig zu erwähnen, dass sich das inzwischen drastisch geändert hat. E-Learning ist aus der heutigen, und vor allem zukünftigen, Welt des Lernens nicht mehr wegzudenken.

Nicht nur sind die nötigen digitalen Medien ausgereifter, auch unser Umgang damit und unsere Akzeptanz haben sich geändert. Klassischer Unterricht im Klassenzimmer oder Hörsaal, weicht immer mehr Homeschooling, Distance Learning und virtuellen Klassenzimmern.

Doch ist virtuelles Lernen immer die beste Lösung? Für Wen ist E-Learning geeignet?

E-Learning? Und wenn ja, wie?

Wie geht E-Learning
Wie geht E-Learning

Die Bandbreite des E-Learnings ist enorm. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Es gibt keine einheitliche Definition des Begriffs, noch eine Regelung, was genau unter E-Learning fällt. Um dir die Orientierung zu erleichtern habe ich die wichtigsten Begriffe des E-Learning zusammen gefasst.

Die wichtigsten Begriffe des E-Learning:

  • Computer-unterstütztes Lernen (CUL), oder Computer-based Training (CBT), ist sozusagen die erste Stufe des E-Learning, wird aber heute kaum noch genutzt. Man versteht darunter computerunterstützte Formen des Lehrens. Dabei werden die Programme lokal auf dem PC abgespielt. Für diese Form des E-Learning ist keine Internetverbindung erforderlich. Studenten lernen autonom, und ohne Kontakt zu Tutor oder Mitstudierenden.
  • Tele-Lernen/Teletutoring, ist ein Oberbegriff für eine Lernsituation bei der sich Lernender und Lehrender an unterschiedlichen Orten aufhalten. Weitere Bezeichnungen: Fernlernen und Open Distance Learning
  • Web Based Training (WBT) oder webbasiertes Lernen, ist die logische Weiterentwicklung des CLU mit Einbindung des Webs. Es handelt sich auch hier um einen weiten Begriff. Durch die Einbindung des Internets erweitern sich dementsprechend die Möglichkeiten. Vor allem die Kommunikation und Interaktion zwischen den Lernenden untereinander und dem Tutor, die im CLU keine Rolle spielte, wird nun zu einem wesentlichen Bestandteil des Programms.
  • Computer Supported Collaborative Learning (CSCL) Beim Computer unterstützten kooperativen Lernen wird die gemeinschaftliche Arbeit in Gruppen durch elektronische Mittel unterstützt. Seit März dieses Jahres wurde dieser Begriff durch das Distance Learning erweitert, der kooperative Teil passiert inzwischen online, sogenannte virtuelle Lerngruppen. Sie treffen sich in virtuellen Klassenzimmern, Chats und Videokonferenzen; kommunizieren asynchron oder zeitgleich, zumindest aber müssen allen Beteiligten Zugriff zu den Materialen ermöglicht werden. CSCL-Tools erleichtern diese Zusammenarbeit.
  • Blended learning oder zu Deutsch, integriertes Lernen, bezeichnet einen Mix aus herkömmlichem Präsenzunterricht und Elementen des E-Learning. Es wird hierbei versucht die jeweiligen Vorzüge der Lehrformen zu kombinieren.
  • Online learning, Online training wird oft als Synonym für E-Learning verstanden.
  • Learning on Demand – ist das Lernen auf „Nachfrage“ Vor allem in der Erwachsenenbildung, für Fort- und Weiterbildungen neben dem Beruf ist diese Form des Lernens besonders attraktiv. Die Lerninhalte sind jederzeit und von überall abrufbar. Vor allem die Kompatibilität für mobile Endgeräte ist hier von besonderer Bedeutung. Gelernt werden kann somit von überall.

Wie du E-Learning am besten für dich nutzen kannst, verrate ich dir im nächsten Abschnitt.

Suchst du noch immer nach der Antwort für „Was ist E-Learning“?

Lies weiter!

Erfolgreich im Web weiterbilden

Für wen E-Learning das Richtige ist, kann schwer pauschal beantwortet werden. Der Erfolg von E-Learning hängt von vielen Faktoren ab. Etwa der persönlichen Situation, der Motivation, dem angestrebten Ziel und natürlich auch vom gewählten Programm. Grundsätzlich kann aber gesagt werden, die Formen des E-Learning sind inzwischen so vielfältig, es scheint beinahe unmöglich, dass nicht jeder das richtige Angebot für sich finden kann. Egal ob du dein Französisch auffrischen möchtest, das Programmieren erlernen, oder dich für eine bestimmte Klausur oder Test vorbereiten möchtest, es gibt garantiert das richtige Angebot für dich.

Fortbildung mit E-Learning – für welche Bereiche ist es anwendbar?

Um hierfür eine generelle Antwort zu finden, sind die Angebote inzwischen doch zu vielfältig. Es gibt kaum einen Bereich, weder beruflich noch schulisch oder privat, in dem sich keine passende E-Learning-Lösung finden lässt.

Lernende können sich mittels moderner elektronischer Medien Informationen beschaffen, einzelne Wissensgebiete vernetzen und sich so die relevanten Informationen für sich aufbereiten. Die unterschiedlichen Kommunikationsmöglichkeiten ermöglichen eine Vernetzung und den Austausch von Wissen und Informationen. E-Learning muss nicht mehr isoliert geschehen, im Gegenteil, ein Austausch und Kommunikation ist fester Bestandteil des Erlernens geworden.

Trotzdem gibt es auch hier Grenzen. Nicht jedes Wissen lässt sich über elektronische Wege zielführend vermitteln. Diese Bereiche sind besonders für E-Learning geeignet:

  • Vertiefung und Erweiterung von vorhandenem Wissen (beispielsweise Sprachen, Mathe, Kochen, Handwerk, usw.)
  • Erlernen von theoretischen Grundlagen
  • Vermittlung von Fakten

Erfolgreich online lernen? – diese Fähigkeiten solltest du mitbringen

Eines steht fest, das Anforderungsprofil an die Studierenden wird beim E-Learning nochmals um einige Punkte erweitert. Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig, um beim Onlinelernen erfolgreich zu sein:

E-Learning Professor hat eine Idee
E-Learning Professor

Selbstdisziplin und wie du sie stärkst

Beim E-Learning steht der Studierende vor einer völlig neuen Lernsituation. Die viel gelobte Freiheit, kann mitunter auch zur Bürde werden. Denn um die Lerninhalte in Eigeninitiative zu erlernen, stellt eine nicht zu verachtende Herausforderung dar. Das Motto, „wo ich will, wann ich will, wie ich will„, bringt unweigerlich auch eine stark erhöhte Eigenverantwortung mit sich. Die Studierenden werden gegenüber dem Präsenzunterricht mit zusätzlichen Anforderungen konfrontiert.

Spielst du mit dem Gedanken dich online weiterzubilden, einen Online-Kurs zu absolvieren, oder gar ein online-basiertes Studium zu beginnen? Dann beachte, dass folgende Anforderungen auf dich zukommen werden:

  • effektive Einteilung der Lernzeit
  • Selbstständiges Zusammentragen von Informationen und den Lerninhalten
  • hohe Eigeninitiative
  • hohe Lerndisziplin
  • Selbstmotivation
  • das eigenständige Lösen von technischen Problemen (WLAN-Verbindung, Ton, Webbrowser, etc.)
  • Selbstverantwortliches Lernen
  • IT Basiskenntnisse

Sprich, was sonst im besten Fall vom Lehrer oder dem Lehrenden übernommen wird, muss nun in Eigeninitiative gemacht werden. Die beste Lernmethode zu finden, gehört ebenso dazu, wie sich selbst zu motivieren oder den eigenen Lernerfolg zu überprüfen. Sprich, beim Online Studium muss man es schaffen, sich selbst anzuleiten.

Einige Experten sehen genau hier das Problem und vertreten daher die Meinung, dass E-Learning lediglich in Kombination mit klassischen Lehrpraktiken funktionieren kann. Ich sage, mit dem entsprechenden Willen und dem passenden Lernprogramm, kann sich jeder online erfolgreich weiterbilden.

Wichtig dabei ist sich der Schwierigkeiten bewusst zu sein, sich keinen falschen Illusionen hinzugeben, zu hohe Erwartungen zu vermeiden, und so Enttäuschungen vorzubeugen. Denn auch mit dem besten Online-Kurs bleibt dir das Lernen nicht erspart.

So findest du die richtige Weiterbildung für dich

Blinkist mit sehr kurzen Lektionen
Blinkist – Zusammengefasst am Smartphone

Ja, die Auswahl ist groß, und ja, es kann verwirrend und unübersichtlich sein, das richtige E-Learning Programm für dich zu finden. Die gute Nachricht, mit der richtigen Strategie und Herangehensweise findest du (fast garantiert) das richtige Programm für dich und deine Ansprüche. Welcher Lerntyp du bist, ist ebenso entscheidend für die Wahl des richtigen Lernprogramms, wie die erstrebten Ziele und persönlichen Möglichkeiten. So unterschiedlich die einzelnen Lerntypen, so vielfältig sind auch die Angebote. Distance Learning ist nicht gleich Distance Learning. Findet bei der einen Unterrichtsform regelmäßiger Austausch mittels Kommunikationsmedien, wie Live-Chats oder Videokonferenzen statt, so ist die Selbstdisziplin bei aufgenommenen Lernvideos, die selbstständig erarbeitet werden müssen, ungleich höher. Auch die Medienform, in der die Lerninhalte vermittelt werden, spielt eine wesentliche Rolle für den Lernerfolg.

1. Ermittle deinen Lerntyp

  • Der visuelle Lerntyp: Bei diesem Lerntyp können Informationen am besten aufgenommen werden, wenn diese in Schriftform und/oder grafischen Darstellungen aufbereitet werden. Gehörtes hingegen wird nur schwer aufgenommen und gespeichert.
  • Der auditive Lerntyp: Im Gegensatz zum visuellen, merkt sich der auditive Lerntyp gehörte Lerninhalte besonders gut. Du bist in der Lage mündlich vorgetragene Inhalte wiederzugeben und zu behalten. Beim Lernen benötigst du eine ruhige Umgebung, da dich Geräusche leicht ablenken.
  • Der kommunikative Lerntyp: Lernen durch Gespräche und Austausch mit anderen. Diskussionen über die Lerninhalte führen bei dir zum besten Erfolg.
  • Der motorische Lerntyp: Für dich ist das Ausprobieren und praktische Anwenden des Gelernten die beste Methode zu lernen.

In der Praxis zeigen sich vornehmlich Mischtypen, die jedoch in die ein oder andere Richtung ausgeprägt sind. Es gibt online einige Tests, mithilfe derer du deinen Typ herausfinden kannst. Zum Selbstcheck Beziehe diesen Faktor in die Wahl des Online-Kurses mit ein.

Generell gilt, je mehr Sinneskanäle beim Lernen aktiviert werden, desto besser ist der Lernerfolg.

2. Welches Ziel verfolgst du?

Je nach dem zu welchem Zweck du dich online weiterbilden möchtest, wirst du unterschiedliche Lernprogramme wählen müssen. Möchtest du dich beruflich weiterentwickeln, oder komplett umorientieren? Dient die Weiterbildung privaten oder beruflichen Zwecken. Möchtest du dein Wissen vertiefen, oder neue Grundkenntnisse erlangen? Je nach Ziel wird nicht nur die Art des Kurses, sondern auch der Anbieter und die Länge variieren. Eine Fortbildung zu deinem Hobby, wie etwa das Knüpfen von Paracord-Hundehalsbändern, kann aus einem einzelnen Videotutorial auf YouTube bestehen, das Erlangen von Grundkenntnissen im Wirtschaftsrecht hingegen, wird einen intensiven, über mehrere Monate erstreckenden Hochschullehrganges oder Studiums bedürfen. All das kann mittels E-Learning absolviert werden, und doch unterscheiden sich die Formen grundlegend.

3. Wie viel Zeit und Budget steht dir zur Verfügung?

Wie viel du in E-Learning investieren sollst, hängt von deinen persönlichen Möglichkeiten, sowie dem angestrebten Ziel ab. Wie viel Zeit hast du zur Verfügung, wie viel Budget und was ist die Ausbildung wert? Kosten und Nutzen sollten hier gut abgewogen werden.

Bevor du mit der Suche beginnst, musst du dir über folgende Faktoren bewusst sein:

  • Thema – was möchtest du lernen?
  • Kurstyp – welche Medien werden verwendet, wie ist der Kurs aufgebaut (Siehe Lerntyp)
  • Kosten – wie viel kannst/möchtest du investieren?
  • Dauer/investierte Zeit – wie viel Zeit hast du zur Verfügung?
  • Zertifikat oder Zeugnis – benötigst du ein Zertifikat am Ende des Kurses?
  • Kurssprache – in welcher Sprache soll der Kurs stattfinden?

Um nicht unnötig Geld zu verbrennen, solltest du dich vor dem Kauf genau informieren. Je mehr Informationen du im Vorfeld sammelst, desto geringer ist die Chance für eine spätere Enttäuschung. Doch die Suche, das Zusammentragen der relevanten Informationen und vor allem, der Vergleich können äußerst zeitintensiv sein. Diverse Lernplattformen helfen dir dabei, relevante Informationen zu sammeln und Angebote schnell und einfach zu vergleichen.

Speziell Lernplattformen können dir die Suche nach dem richtigen E-Learning Kurs erleichtern. Auch hier gibt es inzwischen viele verschiedene Anbieter, die sich ihrerseits spezialisiert haben. Daher ist es wichtig, dir über das gewünschte Lernziel bewusst zu sein.

Da es inzwischen eine Vielzahl an Anbietern und immer mehr Lernportalen und Plattformen gibt, werden Vergleichsportale immer wichtiger. Sie stellen die Anbieter nicht nur gegenüber, sondern bewerten diese auch gleichzeitig und das unabhängig und frei. Somit kannst du dich auf das Expertenurteil dieser Portale in der Regel verlassen. Was wir im Bereich E-Shopping bereits seit Jahren kennen, kannst du auch für die Suche nach dem passenden Lernsystem für dich nutzen. Unabhängige Vergleichsportale zeigen übersichtlich die Vor- und Nachteile der jeweiligen Kurse auf und selektieren im Vorfeld die Anbieter aus, sodass du erst gar nicht auf unseriöse Anbieter stößt.

Wie viel kostet Weiterbildung im Internet?

Die Preise für E-Learning
Durchschnittspreise für E-Learning

Die Kosten für E-Learning variieren so stark wie die angebotenen Inhalte. E-Learning kann kostenlos sein, du kannst aber auch mehrere tausend Euro in eine Aus- oder Weiterbildung investieren. Grundsätzlich muss hier aber unterschieden werden, ob es sich um E-Learning Programme für Schüler und Studenten handelt, oder um hochkomplexe Fortbildungsprogramme für Unternehmen. Letzteres wird mit deutlich höheren Kosten zu Buche schlagen. Lernprogramme, Lern-Apps oder Lernsoftware für Schüler hingegen sind oft mit einer geringen monatlichen Gebühr zu beziehen. Gerade bei Nachhilfestunden lohnt sich ein genauer Vergleich. Hier unterscheiden sich die Kosten pro Anbieter deutlich.

Fazit – Was ist E-Learning

Egal ob Erwachsenenbildung, Nachhilfeunterricht für Pflichtschüler oder hochspezifische Lernprogramme für Studenten, im weit gefächerten Angebot des elektronischen Lernens, ist für jeden Anspruch das richtige Angebot dabei. Diese zu finden stellt die Lernenden jedoch vor eine immer größere Herausforderung.

Das Angebot wächst stetig, um den Überblick nicht zu verlieren, werden Lernportale und Lern Management Systeme (LMS) immer wichtiger. Ich empfehle vor dem Kauf von E-Learning Inhalten stets eine genaue Prüfung und den Vergleich mit anderen Angeboten. Denn auch wenn der Kurs nicht viel Kosten mag, deine Zeit ist ebenso wertvoll und sollte nicht mit unseriösen oder schlicht den falschen E-Learning Programmen vergeudet werden.

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